Evangelischer Kindergarten der Waldkirche

Pädagogische Schwerpunkte

Eingewöhnung:
Die Kinder sollen den Eintritt in unseren Kindergarten als positive, emotionale Erfahrung erleben. Aus diesem Grund kommen die Kinder in der Eingewöhnungszeit gemeinsam mit einem Elternteil zu Spielstunden zu uns, die täglich stattfinden.
In diesen 60 Minuten können sich die Kinder mit der Gruppenerzieherin, den Räumlichkeiten, den Spielsachen und den anderen Kindern vertraut machen.
Signalisieren die Kinder, dass das Fortgehen des Elternteiles über einen gewissen Zeitraum in Ordnung ist, wird der Ablösungsprozess in Gang gesetzt. Dieser wird allmählich ausgeweitet, bis es den Kindern möglich ist, den ganzen Vormittag ohne Elternteil im Kindergarten zu bleiben.

Freispiel:
Für das Freispiel schaffen wir Rahmenbedingungen, die es den Kindern ermöglichen: Fertigkeiten zu üben und zu vertiefen, Entscheidungen zu treffen, Emotionen auszuleben und sich mit ihnen und dem Umfeld zu identifizieren.
Die Kinder können in dieser Zeit: selbstständig handeln, soziale Kontakte knüpfen, sich sprachlich austauschen, Eigeninitiative ergreifen, Erlebnisse haben, Erfahrungen sammeln und Lösungsstrategien entwickeln.

Projekte der Kinder:
Zwei bis drei Mal im Kindergartenjahr schlagen die Kinder untereinander Themen vor, über die sie mehr in Erfahrung bringen möchten. Von den gesammelten Ideen wird anschließend eins ausgewählt.
Daraus entsteht ein Projekt, das sich über mehrere Wochen erstreckt.
In dieser Zeit suchen die Kinder gemeinsam mit uns und den Eltern nach Antworten auf ihre Wissensfragen.
Es wird recherchiert, experimentiert, Dinge in Erfahrung gebracht, dargestellt und gestaltet, Neues entdeckt, das Thema ganzheitlich erfasst.

Bibelwochen:
In der Advents- und Passionszeit finden Bibelwochen statt.
Wir greifen mit den Kindern die Thematik der bevorstehenden Feste auf und setzen uns mit ihr aktiv, situativ und anschaulich auseinander. Abschließend feiern wir mit unserem Pfarrer Krusche Weihnachten und Ostern.

Beobachtung:
Ein Mal im Kindergartenjahr nutzen wir einen festgelegten Zeitraum von circa drei bis fünf Wochen, um die Kinder intensiv zu beobachten. Während dieser Zeit finden keine Projekte statt.
Wir, das Team, beobachten und dokumentieren das Spiel-, Sozial- und Gruppenverhalten der Kinder, sowie die Entwicklung der Sprache und Motorik, um uns ein Gesamtbild über den Entwicklungstand jeden einzelnen Kindes zu machen.
Im Anschluss laden wir Eltern zu einem Elterngespräch ein. Wir teilen den Eltern unsere Beobachtungen mit und geben Rückmeldung über den Entwicklungsstand der Kinder.

Waldwochen:
Zwei bis drei Mal im Kindergartenjahr/ nach Abschluss eines Projektthemas, brechen wir täglich mit den Kindern für eine Woche zu unserem Lagerplatz im Wald auf.
Der Naturspielraum "Wald" bietet den Kindern zu jeder Jahreszeit einen großen Bewegungsfreiraum, sowie eine große Vielfalt an Spiel-, Entdeckungs-, Lern- und Forschungsmöglichkeiten.

Vorschule:
Um Ihrem Kind den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern, gibt es in unserer Einrichtung diese fünf Förderwege:
1. Soziale, emotionale, motorische, kognitive Förderung im Gruppenalltag.
2. "Würzburger Trainingsprogramm - hören, lauschen, lernen"
3. "Entdeckungen im Zahlenland" (Prof. Dr. Preiß)
4. Kooperation mit der Grundschule:
- regelmäßige, gegenseitige Besuche der Vorschulkinder und Erstklässler
- kontinuierlicher Austausch zwischen den Erzieherinnen und Lehrkräften
5. Verkehrserziehung

Angebote am Nachmittag:
An vier Tagen der Woche bieten wir den Kindern unseres Kindergartens von 14.00 bis 15.30 Uhr ein themenbezogenes Nachmittagsprogramm an.
Am Montag können die Kinder turnen, am Dienstag ihrer Kreativität freien Lauf lassen, am Mittwoch am Musikgarten teilnehmen und am Donnerstag experimentieren.

Unsere Konzeption haben wir für Sie in einem ausführlichen Dokument als PDF-Datei zum Download erfasst >>>